Jamendo
Posted by Niji on August 26th, 2009Kennt Ihr Jamendo? W
enn nicht, dann solltet Ihr das schnell nachholen, vor allem diejenigen unter Euch, die gerne neue, noch unbekannte Künstler entdecken wollen. Worum handelt es sich also genau bei diesem Musik Projekt?
Ich zitiere zunächst mal direkt von Jamendo:
“Jamendo ist die größte und international bekannteste Website für kostenlose und legale Musik-Downloads. In sieben verschiedenen Sprachen bietet die Internetplattform den weltweit umfangreichsten Musikkatalog unter Creative Commons Lizenzen an. Künstler können auf einfach Art und Weise ihre Musik veröffentlichen, sie mit anderen teilen, sich selbst promoten und darüber hinaus durch diverse Programme Einnahmen erzielen. Creative Commons bietet einen rechtlichen Rahmen, der es Künstlern ermöglicht, ihre Rechte zu schützen. Künstler können somit selbst bestimmen, welche Freiheiten sie ihren Zuhörern in Bezug auf ihre Musik einräumen. So kann beispielsweise die kommerzielle Nutzung oder die Bearbeitung des Werkes (z.B. Remixe) erlaubt oder untersagt werden.”
Die Seite ist sehr übersichtlich aufgebaut und man findet sich sofort zurecht. Es bringt allerdings nicht viel, nach bekannten KünstlerInnen zu suchen, die sucht Ihr dort eher vergeblich. Ich empfehle Euch eher nach Euren Lieblingsgenres zu suchen: Hierzu eignen sich am besten Tags, mit denen Ihr schnell Musik findet, die Euch interessieren könnte.
Oder Ihr hört einfach mal bei “die 100 Meistgehörten” rein und lasst Euch vom Geschmack der Mehrheit leiten… Daneben gibt es auch eine Vielzahl von Radios, Playlists etc. Und das alles in einem klaren, übersichtlichen Layout.
Mit den TOP 100 der Woche wird man schnell fündig, ohne lange zu suchen.
Auf Jamendo könnt Ihr Musik sogar gratis downloaden. Wie das funktioniert, erneut ein Zitat direkt aus den Jamendo FAQ:
“Als “freie Musik” bezeichnen wir die Musik, die nicht bei Verwertungsgesellschaften (wie z.B. der GEMA) gelistet ist. Die Künstler entscheiden sich dafür, ihre Werke nicht exklusiv abzugeben, sondern diese stattdessen mit beispielsweise Creative Commons oder “Art Libre” Lizenzen zu versehen. Freie Musik bedeutet also nicht, dass die Musik kostenlos oder rechtefrei sein muss. Die Künstler entscheiden jedoch selbst, was mit ihrer Musik gemacht werden darf und unter welchen Bedingungen sie genutzt werden kann. Jamendo kann gleichzeitig legal und kostenlos funktionieren, da alle veröffentlichen Werke unter einer Creative Commons Lizenz stehen. Nur so werden kostenlose und legale Streamings und Downloads ermöglicht. Die Künstler selbst haben diese Lizenzen ausgewählt, um ihre Werke ohne Probleme zu verbreiten und sich selbst zu promoten.”
Daneben gibt es auf Jamendo auch sogenannte “Collectors”:
“Collectors sind kleine Boni, die von den Künstlern erstellt werden und die Sie kaufen oder Ihren Freunden schenken können. Sie ermöglichen den Künstlern, ihre Beliebtheit und ihre Einnahmen zu verbessern und sie ermöglichen es Ihnen, sich als Fan zu bekennen. Die Künstler bieten Ihnen etwas persönliches, neben ihrem Album, das auf Jamendo online verfügbar ist.”
Bei Jamendo hat sich bereits eine beachtliche Community von über 600 000 Mitgliedern zusammengefunden, die fleissig im Forum schreiben oder sogar ihre Meinung zu bestimmten Alben und Songs direkt in Rezensionen veröffentlichen.
Für alle unter Euch, die ein Iphone oder einen Ipod Touch besitzen, Jamendo gibt’s auch als Anwendung für unterwegs… natürlich auch wieder gratis. (Hab die Anwendung heruntergeladen und werde sie testen… mehr dazu also bald hier auf Niji Music)
Ein äusserst interessantes Projekt also. Allerdings bleibt festzuhalten, alle die nach ihren bekannten Lieblingskünstlern oder Chart Hits suchen, sind bei Jamendo an der falschen Adresse.
Allen Musik Neugierigen sei Jamendo wärmstens empfohlen: Hört also auf jedenfall mal rein, es lohnt sich wirklich.
Demnächst mehr dazu…!
Tags: Jamendo










Jamendo kannte ich schon, aber ich habe leider nicht genug Zeit hier lange nach Musik zu stöbern – obwohl es sich wirklich lohnt! Auch ich habe hier schon einige Entdeckungen gemacht… Aber auf diesem System könnte die Musikindustrie der Zukunt aufbauen, es wird dann zwar keine großen Labels mehr geben, dafü werden die Künstler wieder direkt “nach dem Geschmack der Hörer” bezahlt, denn je nachdem wie beliebt ein Musiker ist, desto mehr Fnas werden ihm Spenden, bzw. ab einer bestimmten Besucherzahl kann er sich auch über Werbung auf der Jamendo-Seite finanzieren. Dass solch ein System funktionieren kann, zeigen meiner Meinung die vielen OpenSource-Projekte im Internet.
Kannte Jamendo auch schon habe es aber bisher noch nicht oft genutzt. Die Idee gefällt mir grundsätzlich sehr gut.
Also ich werds mir jetzt mal gleich ansehen
Hat mal jemand von euch die Jamendo iphone App 1.1 ausprobiert? Funktioniert bei euch die Suche in der App?
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